Welche Karte ist für mich am besten?

Je nach Sportart, Verwendungszweck und den eigenen Vorlieben kann man aus den vorhanden Karten die beste für sich auswählen:

Die OpenStreetMap:

  • Vorteile: weltweit sehr genaue und meistens gut stimmende Geometrien und Inhalte (Wegedaten, Gebäude, Gewässer, etc.); in Städten und Ballungszentren sehr detailliert; wird laufend aktualisiert 
  • Nachteile: Geländedarstellung und Höhenlinien ungenau
  • Verwendungszweck: Ideal für alle, die einen hohen Wert auf genaue und stimmende Wegedaten legen. Eine gute Wahl für Rennradfahrer, Radfahrer, Mountainbiker und auch Wanderer. Aber Achtung: Auch wenn die Wegedaten hier zwar genauer sind, ist das automatische Routing im Tourenplaner für diese Sportarten trotzdem mit der Outdooractive Karte besser (siehe Tipp unten!). 

Die Outdooractive Karte:

  • Vorteile: In vielen Regionen sehr gute Geländedarstellung, mit Felszeichnungen, Schummerung und genauen Höhenlinien; aufgrund amtlicher Wegedaten in bestimmten Regionen (z.B. Deutschland) gut stimmendes Wegenetz; Outdooractive-Kartografie ist laufend bemüht, die Karte zu verbessern.
  • Nachteile: Wegedaten stimmen in Österreich nicht immer; geringer Detaillierungsgrad bei Städten und Objekten; neue Inhalte erscheinen erst später in der Outdooractive-Karte, als wie bei der OpenStreetMap
  • Verwendungszweck: Ideal für alle, die einen hohen Wert auf die Geländedarstellung legen. Also für das Bergsteigen, Hochtourengehen, Skitourengehen, Freeriden, Mountainbiken etc.

Topo-Karten:

Die Vor- und Nachteile variieren sehr stark ja nach der verwendeten Karte. Der Vorteil der sehr guten Geländedarstellung, der vor allem für Alpenvereinskarte, Schweizer Landeskarte und Österreichische Landeskarte zutreffen, trifft bei anderen Landeskarten leider gar nicht zu. Jede Landestopografie stellt ein unterschiedlich hochwertiges Produkt her, welches Vor- und Nachteile mit sich bringt. Bergsportler werden im Alpenraum die Qualität der vorhandenen Topo-Karten schätzen, da die Geländedarstellung die Realität in einem sehr schönen Kartenbild wiedergibt. Abstriche muss man dann machen, wenn man weit hinzoomen will und dabei eine hohe Lagegenauigkeit von Wegen erwartet. 

 

Tipp:

Bei der Tourenplanung lässt sich jederzeit zwischen den einzelnen Karten hin- und herschalten. Selbst das Routing kann kartenübergreifend erfolgen, wenn z.B. die OSM-Karte die genaueren Wegedaten enthält, man aber die genauere Geländedarstellung der Outdooractive-Karte nicht missen will: einfach das Routing auf der OSM-Karte machen, abspeichern und mit der Outdooractive-Karte im Gelände unterwegs sein.

Oder im umgekehrten Fall das bessere automatische Routing für (Renn-)Radtouren auf der Outdooractive Karte nutzen, aber trotzdem die Tour mit der OSM-Karte betrachten.        

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